Schweiß, Hautfett, Staub vom Boden – deine Yogamatte nimmt bei jeder Einheit einiges mit. Wer sie nie reinigt, merkt das irgendwann: Die Oberfläche wird schmierig, der Grip lässt nach, und beim herabschauenden Hund steigt dir ein muffiger Geruch in die Nase. Dabei ist Yogamatte reinigen keine Wissenschaft. Mit der richtigen Routine dauert es keine fünf Minuten.
Wie oft solltest du deine Matte reinigen?
Nach jeder Einheit kurz abwischen, einmal pro Woche gründlicher reinigen – das ist eine Routine, mit der die meisten gut fahren. Üb du täglich und schweißtreibend, darf es auch öfter sein. Umgekehrt reicht bei einmal Yoga pro Woche das Abwischen nach dem Training plus eine Grundreinigung alle zwei bis drei Wochen.
Die schnelle Routine nach dem Training
Leg die Matte flach aus und wisch sie mit einem feuchten Tuch ab – warmes Wasser genügt, ein Tropfen mildes Spülmittel dazu schadet nicht. Danach mit klarem Wasser nachwischen, damit keine Seifenreste auf der Oberfläche bleiben. Wichtig: Lass die Matte vollständig an der Luft trocknen, bevor du sie einrollst. Eine feucht eingerollte Matte ist die Einladung für Gerüche, die du so schnell nicht wieder loswirst.
Die gründliche Reinigung Schritt für Schritt
- Badewanne oder Dusche mit lauwarmem Wasser füllen – nicht heiß, Hitze setzt vielen Materialien zu.
- Einen Schuss mildes Spülmittel oder einen Spritzer Essig ins Wasser geben.
- Die Matte einlegen und mit einem weichen Schwamm oder Tuch in kreisenden Bewegungen abreiben. Bei hartnäckigen Stellen etwas länger einwirken lassen, nicht schrubben wie wild.
- Gründlich mit klarem Wasser abspülen.
- Zum Trocknen über die Badewanne, einen Wäscheständer oder das Geländer hängen – luftig, aber nicht in die pralle Sonne. UV-Licht bleicht aus und macht manche Materialien spröde.
Was deine Matte gar nicht mag
Die Waschmaschine ist in der Regel keine gute Idee: Schleudern und Hitze können die Matte verformen oder die Beschichtung angreifen. Auch aggressive Reiniger, Scheuermilch oder Desinfektionssprays mit Alkohol solltest du meiden – sie greifen die Oberfläche an und können den Grip dauerhaft ruinieren. Gleiches gilt für den Trockner.
Geruch bei neuen Matten loswerden
Frisch ausgepackt riechen vor allem PVC- und Kautschukmatten oft streng. Das ist meist harmlos und verfliegt: Rolle die Matte ein paar Tage ausgerollt an einem gut belüfteten Ort aus, wisch sie einmal mit Essigwasser ab, und der Geruch wird deutlich schwächer. Bleibt ein beißender Chemiegeruch über Wochen, würde ich beim Hersteller nachhaken.
Richtig lagern, länger Freude haben
Rolle die Matte locker auf – nicht knicken, nicht falten. Die Oberseite zeigt dabei idealerweise nach außen, so wellt sie sich beim nächsten Ausrollen weniger. Ein Tragegurt hält die Rolle in Form und schont nebenbei deine Schulter auf dem Weg ins Studio.
Fünf Minuten Pflege nach dem Training, und deine Matte bleibt griffig, sauber und geruchsneutral – Einheit für Einheit.
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